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Eilandspolder

Mitten im Land van Leeghwater liegt der Eilandspolder. Früher war dies eine Moorinsel, die zwischen großen Seen lag und „Schermereiland“ hieß. Andere kleine Inseln waren Markenbinnen, Oterleek, de Mijzen und de Matten. Die Bauern auf diesen nassen Böden hatte es nicht leicht. Die Bewohner des Schermereilands machten jedoch aus der Not eine Tugend. Sie lebten vom Fischfang und der kleinen Handelsfahrt. Außerdem machten sie sich einen Namen als Walfänger. In der Mitte des „Goldenen Zeitalters“ war De Rijp eines der wohlhabendsten Dörfer Nordhollands.
Die nassen Ackerböden werden noch immer als Weiden und Heuwiesen genutzt und bilden ein einzigartiges Gebiet für Wasser- und Wiesenvögel. Der Eilandspolder und der Polder De Mijzen sind jetzt Naturschutzgebiete.

Mehr Informationen über das Schermereiland finden Sie im Museum In 't Houten Huis. Die Hering- und Hanfroute führt Sie zu allen historischen Sehenswürdigkeiten der Insel. Die Naturschutzstiftung Landschap Noord-Holland und die Staatliche Forstverwaltung bieten regelmäßig Exkursionen an, bei denen die besonderen Naturschätze der Insel im Zentrum stehen.