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Welterbe De Beemster

Zu Beginn des „Goldenen Zeitalters“ gab es in Nordholland genug Kapital und technisches Wissen, um den Kampf gegen das Wasser aufzunehmen. Indem die großen Seen rund um das Schermereiland trockengemahlen wurden, konnte verloren gegangenes Land zurückgewonnen werden.

Handel treibende Kaufleute sahen darin eine gute Investition. Der Beemster fiel 1612 als erster der großen Seen trocken, der Schermer 1635 als letzter. Rechtwinkelig angelegte Wege und Kanäle in einer streng geometrischen Anlage symbolisieren den Stolz und das Vertrauen in diese technische Leistung. Auch die Bauernhöfe in der Trockenlegung fügen sich vollkommen in dieses geometrische Raster ein. Ein perfektes Rechteck mit dem charakteristischen „Pyramidendach“, das Menschen, Vieh und Nahrung ein Dach über dem Kopf bot: das Gulfhaus.

Als einzigartiges Denkmal der Landschaftsgestaltung im siebzehnten Jahrhundert wurde der Beemster in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Im Infozentrum Beemsterinfo in Middenbeemster bekommen Sie mehr Informationen über den Beemster.